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Die Märkte zeichnen sich heutzutage durch immer stärker werdenden Konkurrenzdruck aus. Produkte sind bei zunehmender Funktionalität zu niedrigeren Preisen anzubieten. Um dieser Entwicklung standzuhalten, sind die Produkte sorgsam zu analysieren, um Einsparungspotenziale aufzudecken, die nicht die Funktionalität der Produkte gefährden. Ein bestehendes Produkt ist demnach zu überarbeiten, weil es entweder
Dabei werden im Rahmen dieser Beschreibung unter Produkten materielle und nicht materielle Produkte, wie Prozesse oder Systeme (z.B. organisatorische Strukturen) verstanden.
Das Verhältnis aus der Funktionalität eines Produktes und seinen Kosten wird als Wert empfunden. Die Analyse des Wertes ermöglicht es, Kostenpotenziale zu identifizieren und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Produktes aufrechtzuerhalten. Ziele wertanalytischer Aktivitäten sind bedarfsgerechte, marktfähige Leistungen, die von den Empfängern (Kunden) z. B. im Hinblick auf Funktionalität, Menge, Qualität, Kosten, Umweltverträglichkeit, Aussehen und Geschmack akzeptiert werden.Die Wertanalyse wird häufig auf das Design von bestehenden Produkten angewandt um:
Die Grundlage der von Miles 1947 entwickelten Wertanalyse-Methodik war es, diese als "eine organisatorische Anstrengung, die Funktionen eines Produktes für die niedrigsten Kosten zu erstellen, ohne dass die erforderliche Qualität, Zuverlässigkeit und Markfähigkeit des Produktes negativ beeinflusst werden" aufzubauen.Folgende Aspekte bilden die Grundpfeiler der Wertanalyse-Methodik:Die Produktstruktur lässt sich durch ihre Funktionalität repräsentieren, in der Regel wird sie dabei in einem Funktions-(Baum-)Diagramm visualisiert. Auf diese Weise liegt der Schwerpunkt der Analyse auf dem Endergebnis der vom Kunden genutzten Funktionsweise des Produktes und nicht auf den verwendeten Lösungselementen, die Verbesserungsmöglichkeiten im Design nur einschränken würden (funktionale Komponente).
Durch den Vergleich der Wichtigkeit der Produktfunktionen mit den Kosten für ihre Umsetzung, können Verbesserungspotenziale identifiziert werden, ohne dass Qualitätsverluste riskiert werden müssten (ökonomische Komponente, Wertaspekt). Es handelt sich hierbei um ein relatives Kostendenken bezogen auf den Wert- und die Gewinnziele aller relevanten Bereiche.Die Wertanalyse wird in einem multidisziplinären Team durchgeführt, um sicherzustellen, dass die verschiedenen Wissens- und Erfahrungsbereiche, die am Lebenslauf eines Produktes teilhaben, berücksichtigt werden.
Darüber hinaus spielt Kreativität eine wichtige Rolle, insbesondere wenn neue Lösungen (für die Realisierung des identifizierten Verbesserungspotenzials) gesammelt werden.
Auf der anderen Seite ist der Wertanalyseprozess in einen systematischen und streng organisierten Prozessmanagementrahmen eingebunden, um eine effiziente Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Teilbereiche der WA
Die Ausarbeitung dieser Methodenbeschreibung wurde gefördert von der Firma GfU Gesellschaft für Unternehmenslogistik mbH.
Wertanalyse Konfigurationspunktanalyse Target Costing Ähnlichkeitsanalyse Portfolio-Analyse Entscheidungstabelle Aufbau von Kennzahlensystemen Brainstorming Requirements Engineering Funktionenanalyse Nutzwertanalyse FAST Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Funktionskosten-Analyse Paarweiser Vergleich Mind Mapping Brainwriting Prozessanalyse Fehler-Möglichkeits und Einfluss-Analyse Benchmarking Walt-Disney-Methode Provokationstechnik Wertstrom-Optimierung Morphologische Analyse Kraftfeld-Analyse Analogietechnik Balanced Scorecard 6-W Fragetechnik ABC-Analyse Pareto Analyse SWOT-Analyse Risiko Analyse